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| PASSIVHAUS INSTITUT Das Passivhaus Institut wurde 1996 durch Dr. Wolfgang Feist als unabhängiges Forschungsinstitut gegründet. |
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| Hier arbeiten Physiker, Bau- und Maschinenbau-Ingenieure, Mathematiker und Umwelttechniker an Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet hocheffizienter Energienutzung. Das Passivhaus Institut berät und unterstützt bei der Planung von Passivhäusern sowie bei der Entwicklung und Optimierung von Passivhaus geeigneten Komponenten. Wir fertigen wissenschaftliche Gutachten an und führen Qualitätssicherung bei Passivhäusern und Passivhaus geeigneten Komponenten durch. Wir berechnen Raumluftströmungen, führen Tageslichtsimulationen durch und bieten Tracergasmessungen Thermografien und Gebäudedichtheitsprüfungen an. | |||||
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Was ist ein Passivhaus? Ein Passivhaus ist ein Gebäude, in dem eine behagliche Temperatur sowohl im Winter als auch im Sommer ohne separates Heiz- bzw. Klimatisierungssystem zu erreichen ist. Es bietet erhöhten Wohnkomfort bei einem Heizwärmebedarf von weniger als 15 kWh/(m²a) und einem Primärenergiebedarf einschließlich Warmwasser und Haushaltstrom von unter 120 kWh/(m²a). Das Passivhaus ist eine konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses (NEH). Im Vergleich zum NEH benötigt ein Passivhaus 80% weniger Heizenergie, im Vergleich zu einem konventionellen Gebäude über 90%. Umgerechnet in Heizöl kommt ein Passivhaus im Jahr mit weniger als 1,5 l pro Quadratmeter aus. Diese sensationelle Einsparung erreicht das Passivhaus allein durch seine beiden Grundprinzipien: Wärmeverluste vermeiden und freie Wärmegewinne optimieren! |
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Die Wärme bleibt im Haus Eine sehr gut
gedämmte Gebäudehülle mit Dämmstärken zwischen 25 und 40 cm und
Fenster mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung bewirken, dass die Wärme
im Haus bleibt. Die Sonne heizt gratis Wärmegewinne erzielt das Passivhaus durch Fenster und die Wärmeabgabe von Personen und Haushaltsgeräten. Im Sommer verhindert eine Verschattung, z.B. Balkon oder Jalousien, die Überhitzung der Räume. In den kalten Wintermonaten wird über die Komfortlüftung außerdem noch die Zuluft erwärmt, dadurch kann auf ein separates Heizsystem verzichtet werden. Die langjährigen Messungen im ersten Passivhaus Deutschlands in Darmstadt-Kranichstein belegen es: Selbst im Jahrhundertwinter 1996/97 mit Tagesmitteltemperaturen von bis zu -14 °C war die benötigte Heizleistung in den vier Wohnungen so gering, dass man einen Raum mit 20 m² Wohnfläche mit zwei Standard-75 Watt-Glühbirnen hätte heizen können. Dabei lagen die Raumlufttemperaturen in dem Vierfamilienhaus tagsüber ständig über 20 °C. Das Passivhaus spart Energie und Geld! Ist ein Passivhaus auch für Normalverdiener bezahlbar? - Ja, denn die Mehrkosten des Passivhauses für die verbesserten Fenster, für Lüftung und Dämmung werden zum größten Teil durch die Passivhaus-Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aufgefangen. Mit 50.000 Euro fördert die KfW den Bau von Passivhäusern, der Antrag hierfür wird über die Hausbanken gestellt. Zusätzlich gibt es auch regionale Förderprogramme. Auf Dauer gesehen ist ein Passivhaus auch finanziell günstiger als ein konventioneller Neubau: Die hohe Energieeinsparung macht sich bezahlt. Komfort im Passivhaus sorgt für zufriedene Bewohner Auch wenn das Passivhaus Energie und Heizkosten spart, an einem spart es nicht: am Komfort! Passivhaus-Bewohner schätzen den hohen Wohnkomfort ihrer Häuser. Durch die gute Dämmung sind alle Raumumgebungsflächen gleichmäßig warm, auch bei den an die kalte Außenluft grenzenden Bauteilen. Das schafft eine hohe Behaglichkeit. Schlechte Luft im Schlafzimmer während der Nacht, weil die Fenster wegen Frost oder Lärm nicht gekippt bleiben können, gibt es im Passivhaus dank der Komfortlüftung nicht. Schon über 3000 Passivhäuser sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz bewohnt Das Besondere am Passivhaus ist, dass es nicht auf eine spezielle Bauweise festgelegt ist. Es gibt Passivhäuser in Massiv-, Holz- oder Mischbauweise. Jeder Architekt kann Passivhäuser planen und bauen. Auch viele Hersteller von Fertighäusern bieten schon Passivhäuser an. Und der Passivhaus-Standard setzt sich nicht nur bei Wohnhäusern durch: Es gibt schon Schulen, Kindergärten, Verwaltungsgebäude, Produktionsstätten und ein Hotel im Passivhaus-Standard. Folgende Grundsätze bilden einen Leitfaden zum Bau von Passivhäusern: Guter Wärmeschutz
und Kompaktheit Südorientierung
und Verschattungsfreiheit Superverglasung
und Superfensterrahmen Luftdichtigkeit
des Gebäudes Passive Vorerwärmung
der Frischluft Hochwirksame
Rückgewinnung der Wärme aus der Abluft mit einem Gegenstromwärmeübertrager Erwärmung des
Brauchwassers mit teilweise regenerativen Energien Energiespargeräte
für den Haushalt |
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Erklärungen: Innere Wärmequellen:
Zurückgewonnene
Wärme: Quelle: Passivhaus Institut, das Institut für Forschung und Entwicklung hocheffizienter Energieanwendung. |
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